Erfolgreiches Wochenende
Bereits am Freitag Nachmittag sind wir zur Krombachtalsperre gefahren um Dierk und Tina mal wieder zum fast schon traditionellen Grillen zu treffen. Wir hatten den Grill schon angeschmissen, als die beiden aus Frankfurt eintrafen und so konnten wir direkt zum gemütlichen Teil übergehen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück haben wir gemeinsam die Boote aufgebaut; insgesamt 10 Korsare und 10 Conger haben den Weg zur Krombachtalsperre gefunden. Weniger als im letzten Jahr.
Der erste Lauf wurde dann pünktlich um 14:00 Uhr bei sehr böigen 4-5 Windstärken gestartet. Wir konnten uns direkt in der ersten Runde absetzen. Viele Boote sind gekentert und haben den Lauf abgebrochen, wir haben den Lauf vor Sarah und Tobias und Ralf und Sabine gewonnen. Bis zum Start zum zweiten Lauf haben wir dann an Land das Rennen der Conger beobachtet, die teilweise ohne Fock gesegelt sind.
Der zweite Lauf wurde dann bei weniger Wind gestartet, einen Großteil der 3 Runden haben wir mit Ralf und Sabine um die Führung gekämpft, am Ende sind dann Ralf und Sabine vor uns ins Ziel gegangen, dritter wurden Dierk und Tina.
Beim dritten Lauf waren wir beim Start sehr weit vorne dabei, der Wettfahrtleiter hat hier einen Einzelrückruf gezogen, wir sind aber, obwohl wir unsicher waren, nicht zurück gefahren und haben den Lauf optisch als dritter, insgesamt aber mit einem OCS als letzer beendet, dennoch waren wir nach drei Läufen Samstag Abend dritter. Gewonnen haben den Lauf Ralf und Sabine vor Thomas und Heike und Dierk und Tina.
Der SCWW hat sich beim Abendessen etwas besonderes einfallen lassen. Es gab sehr gute Rindersteacks mit gebratenen Zweibelringen, Backed Potatoes und einem Salat und dazu Krombacher Pils.
Gesamt hätten wir den Sieg Ralf und Sabine nur noch wegschnappen können, wenn wir einen ersten Platz im 4. Lauf gesegelt wären: Beim Start sind wir gut weggekommen und haben unter den ersten 5 Booten die Luvtonne gerundet und sofort den Spi gezogen, in der Hoffnung damit an einigen Booten die vor uns waren und keinen Spi auf dem spitzen Kurz zogen, vorbei zu kommen. Wir haben zwar aufgeholt, haben dabei auch die Raumtonne berührt, so dass wir kringeln mussten. Auf der darauffolgenden Kreuz hat der Wind merklich aufgefrischt und wir haben die richtige Seite erwischt. An der Luvtonne waren wir 2. hinter Dierk und Tina. Und mit den beiden haben wir dann bis zum Ziel immer wieder die Plätze getauscht. Leider sind wir nur zweiter geworden, Dierk und Tina haben dafü Ihren ersten Lauf gewonnen.
Insgesamt war es ein spannendes und anstrengendes Segelwochenende. Uns hat die Gestfreundlichkeit im SCWW sehr gefallen und wir kommen sicher im nächsten Jahr wieder. Hoffentlich kommen dann noch mehr Segler aus den einzelnen Flotten.