Warnemünder Woche 2007
Wir hatten die Anreise perfekt organisiert. Jutta ist bereits am Donnerstag morgen mit dem Auto und dem Boot vorgefahren, ich habe den Zug um 15:38 ab Düsseldorf genommen. Das alles hat prima geklappt, als ich um 22:00 Uhr am Warnemünder Bahnhof ankam, war bereits das Boot und der Vito aufgebaut und perfekt vorbereitet. Das nenne ich Service ...
Wir segelten auf Bahn Bravo, das ist die erste Bahn nach der Hafenausfahrt auf der rechten Seite. Der Weg zur Bahn war daher sehr kurz, doch wir konnten die Zeit nutzen, um uns die Kompass-Kurse zu notieren und uns wieder an die Welle zu gewöhnen. Bei zwei bis drei Windstärken wurde die erste Wettfahrt gestartet, wir konnten uns mit der ersten Gruppe ein wenig absetzen und haben den Lauf dann nach 50 Minuten unter den ersten zehn beendet. Auf die zweite Wettfahrt haben wir lange gewartet, der Wettfahrtleiter hat die Bahn neu , größer ausgerichtet, ausserdem waren die beiden Up- and down Kurse weiter auseinander. Nach der langen Wartenzeit wurde dann endlich gestartet, ich hatten bereits Kopfschmerzen, die auch während der Wettfahrt nicht weniger wurden. Auf den letzen Spikursen, kam dann auch noch eine Übelkeit dazu, dich mich dann noch die "Fische füttern" liess. Ich weiss nicht mehr so ganz, wie ich die Zielkreuz gesegelt bin, Jutta hat uns dann in den Hafen gesteuert wo ich direkt nach einer Dusche ins Bett gefallen bin und erstmal geschlafen habe. Abends habe ich dann erst auf der Ergebnisliste gesehen, dass wir trotzdem 7 im zweiten Lauf geworden sind, ausserdem haben wir zwei Läufer verpasst.
Am Sonntag wurden dann 3 Läufe gesegelt, bei ca 3-4 Windstärken. Der Wind war ertwas fleckig, man musste die Windfelder suchen und möglichst drin bleiben. Wir haben die Läufe auch immer unter den ersten 10 gesegelt, im letzen Lauf sogar einen 5. Platz. Am Samstag sind bei den anderen Booten einige Dinge kaputt gegangen. Bei Micki und Manne ist die Klemme der Genua-Schoot aus dem Deck gebrochen, bei Axel und Gerd die Rolle des Fockstages aus dem Mast gebrochen. Axel und Gerd konnten den Mast wieder notdürftig schienen, Micki und Manne haben Ihr Boot lieber zu Hause repariert, damit es zur IDM am Dümmer wieder fit ist.
Sonntag haben wir dann 1,5 Stunden auf den richtigen Wind auf dem Wasser gewartet. Bei ca. 2 Windstärken haben diesen Lauf sehr lange Beate und Andrea geführt, erst auf dem letzen Spi-Kurs sind Axel und Gerd an ihnen vorbei gefahren. Wir waren bis zur Zielkreuz 6, haben dann aber auf der falschen Seite noch einige Boote durchgewunken und sind insgesamt 11. in diesem Lauf geworden.
Die Regatta haben Axel und Gerd gewonnen vor Susi und Kicki und Jörg und Jörg.


